Tierarztpraxis Robert Frideres

54634 Bitburg, Mozartstr. 4

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Tipps für einen guten Transport von Katzen zum Tierarzt

Verwenden Sie für den Katzentransport eine Box, die auch von oben geöffnet werden kann. Die Transportbox sollte der Katze vertraut sein.

Es ist daher sinnvoll, sie immer in der Wohnung stehen zu lassen und sie mit angenehmen Dingen zu verbinden. Sie könnten ihre Katze darin füttern, spielen, einen angenehmen Geruch einbringen (Katzenminze, Pheromone) oder sie als Schlafplatz bequem gestalten. Schließen sie gelegentlich kurz die Box, wenn Ihre Katze dort gerade einer angenehmen Tätigkeit nachgeht. Schrittweise sollten Sie die Katze an das Anheben, Gehen oder Autofahren mit der Box gewöhnen.

  • Nehmen Sie sich viel Zeit für dieses Training, da Hausbesuche bei Katzen oft keine Alternative sind.
    Manchmal reicht die Zeit für ein sorgfältiges Transportboxtraining nicht aus. In diesen Fällen kann man die Katze von oben in die Box setzen und beim Tierarzt wieder herausheben. Vermeiden Sie jegliche Hektik beim Ergreifen Ihrer Katze.

Die Katze sollte insbesondere bei ihrem ersten Transport, aber auch bei folgenden, möglichst keine traumatischen Erlebnisse haben.

Endet der erste Tierarztbesuch ohne eine angsteinflößende oder schmerzhafte Behandlung und folgen vielleicht auch noch Transporte ohne Tierarztbesuch, lässt sich eine negative Verknüpfung weitgehend verhindern.

Setzen Sie sich im Wartezimmer nicht in die Nähe von Hunden, wenn Ihre Katze nicht gerade ein Hundefan ist.

  • Haben Sie eine sehr ängstliche Katze, sollten Sie einen Behandlungstermin vereinbaren.
  • Kurze Wartezeit, keine Hektik im Wartezimmer und ein Tierarzt, der nicht unter Zeitdruck steht, kann die Angst der Katze erheblich reduzieren.
  • Lassen Sie Ihre Katze vor aufwändigeren Untersuchungen oder Behandlungen nüchtern. Es ist für alle Beteiligten sicherer, eine gestresste Katze per Spritze sedieren zu können, als einen Kampf bis zum Ende auszufechten.
  • Sind Sie Besitzer von zwei Katzen, die gleichzeitig zur Behandlung gebracht werden, sollten Sie auch möglichst zwei Transportboxen verwenden.
    Auch wenn Ihre Katzen zu Hause die dicksten Freunde sind, kann Transportstress in einer Box ihre gute Beziehung dauerhaft zerstören.